Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 199 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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LZ »XO LZ diese nicht fähig waren, eine Unreinigkeit anzunehmen. Diese 7 Tage hindurch durste den eingeschlossenen nicht einmal ein Priester berühren. Hicrnächst mußte er alle Tage, den 4ten ausgenommen, mir Sprengwasser, das man aus Asche der rochen Kuh zubereitet harte, besprenget werden, ausBesorgnis, er möchte sich vielleicht ohne sein Wissen mittlerweile an irgend einer Sacke verunreiniget haben. Seine Absonderung aber geschähe allemal Mittwochs, damit d?r -ste Tag geradr'auf den Sabbakh siel, weil matt an diesen! ohnedem niemanden mit Sem Sprettgewasser besprengen durfte. Die Vesprengung selbst mußte von einem Menschen geschehen, welcher sich nie an einem Todten verunreiniget hatte. Weil aber ein solcher Mensch nicht leicht anziitressen oder, doch immer zu befürchten war, daß er wenigstens über ein verborgen Grab gegangen, so hatte man zur Möglichkeit der gewissen Existenz solcher Menschen eine ganz besondere Anstalt gemacht. Es waren nämlich in Jerusalem besondre Höfs auf hohle Felsen^ erbauet. (Hohl mußten sie seyn, damit sich nicht etwa ein Q1NN / Reber Thehoin, d. i. tief verborgenes Grab unter ihnen befinden möchte)Irr diesen Höfen ließ man, dazu bestimmte fthwangste Weiser gebähren, und auch ihre Söhne in der Absicht daselbst erziehen, um durch dieselben die Ves sprengung des, die rothe Kuh verbrennen sollenden Priesters verrichten zu lassen. Wenn nun diese N; Knaben