Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ML««««« »98 *x* LM Ku^mit den verlangten Qualitäten sehr selten anzutreffen war, (denn es durften an ihr nicht i. 2, weise oder schwarze Haare neben einander gefunden werden, sie durfte auch noch nicht die geringste Arbeit verrichtet haben, ) so war ihnen iü so weit erlaubt, ein Kalb, an welchem man die erforderlichen Eigenschaften zu finden meinte, von den Eigentümer auf folgende Bedingungen zu handeln: daß er dasselbe so, lange bey sich behalte, bis es das gehörige Alrer erreichet habe 5 und daß . wenn«es aldenn noch tüchtig genung zu seiner Bestimmung wäre, man ihm das verlangte Gold dafür, bezahlen wolle. Als etwas merkwürdiges führst er, Nachdem er vorher alle nöchige Vollkommenheiten einer rothett Kuh angegeben hat, noch dieses an, daß zue Zeit des andern Tempels, auf den Antrieb der Sadd cä r niemand anders, als ein vorher verünremigter, und wieder kein gewordner .Priester, die rothe Kuh verbrennen durfte. Das zweyte Kapitel beschreibet die Zubereis skung des Priesters überhaupt, welcher die Kuh Verbrennen mußte , und Meldet, daß derselbe 7 Tage vorher von seinem Hause abgesondert und zwar diese Zeit über in einer steinernen Kamjtzer, welche zwischen Norden und Osten zu dieser Absicht an dem Tempel wäre erbauet gewesen, habe wohnen müssen. Alle Gefäße in dieser Kammer mußten gleichfalls steinern seyn, weil