Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 325 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS WM'LS I aber ist, ngch semem Ermeffen, wenn Man es von Gott selbst erklärt; nur hatte er nochsdarzu fetzen sollen, daß, der-da kommen sollte- Gott und zugleich der Meßias sey.) . Noch andere Jüdische Lehrer behaupten, daß der von ihnen erwartete Meßias der König Da-, vid selbst seyn werde,.. lieber. Ejech. 34, 23. „ich will ihnen einen Hirten erwecken , der sie weiden soll, meinen Knecht David," commenkirt Akarkanel: unsre Lehrer haben dieses von dem König Meßias verstanden, und sagen , er würde nur deswegen David genannt , weil er aus seinem Saamen Herkommen soll, w.orinne sie recht haben; .die Cabbalisten aber, welche die Wanderung der Seelen behaupten, nehmen die Worte hier in ihrer eigentlichen Bedeutung und sagen, der König David würde selbst der Messias seyn, und Israel beherrschen. Man liefet daher in dem Buche Tisichbi S: r6, A 2, unter dem Worte Gilgul, d. i. Wanderungfolgendes r »die Rabbinen lehren, die Seele des ersten Menschen Adams sey in den Leib des Königs Davids gefahren, und von jDavid fahre, sie in den Leib des Meßia. Man - höre den Beweis raus hem Ebraischen Worte LDlvr Adam entstehen , wenn man nämlich aus jedemBuch-' staben ein ander Wort Macht, alle drey Namen AdaM , David, Meschiachi . - Wieder andre sagen, haß der Meßias, der in der Schrift genannte Engel des Bundes und Engel des Angesichts sey. So commentirk Rabbi ° L z David