Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 324 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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824 'LL '«iS» LK vid Aimchi allen denen, die aus dem Geschlecht te Davids sind , wohlmeinend an, daß ein jeder von ihnen selbst nach dieser Würde ein Verlangen tragen soll : denn so schreibt er über Ps. 89, 48. in allen Zeiten soll derjenige, welcher von den Nachkommen Davids ist,wünschen-daß die Erlösung zu seiner Zeit geschehen, und er selbst der König Älkeßias werden möge. Und Abarba» nel meldet in seinem Buche kUasthniah Jefchua S. 44. C. r. ausdrücklich, daß der LNes- , der Sohn Davids, von den Juden, die m der Christenheit wohNen, herstammen werde. 'Seine Worte lauten also: damit endlich das mächtige Edom, d. i. die Christenheit zu BodeN stürze , so werden sich die Jsmaeliten oder Türken ermannen und Rom überziehen, gleichwie die Römer wider Jerusalem gezogen waren. — Daß 'aber unsere Rabbinen lehren, der Meßias, der Sohn Davids solle aus Rom kommen und sich . von da ins Jüdische Land begeben, muß nicht eigentlich von der Stadt Rom verstanden werden, sondern sie wollen nur damit a-zeigen, daß der Meßias von denen Juden, welche in dem Ldomitischen Exilio sind , h'rstammen soll ( So wie z. E. unsre Rabbine» die Worte Es. 6z ,i. „wer tst der, welcher vor Edom kommt?" ausgeleget haben. In der Erklärung dieses Ca« pitels sind die Rabbinen leider sehr uneinig; daher nach Aden Efrä Geständnis einige durch dev der da kommen soll, dtn Meßias , andere/rn Engel Michael verstehendie beste AüsleMg aber