Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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>98 LS GX* LS wenn-er Schnitt gerathen ist, etwas von dem rinnenden Blüte in die Aschengrube fließen, wirst das Geschlachtete aus der Hand weg, probirek das Messer und scharrst mit dem Stiele das Blut unter die Asche und spricht r Gelobet seyst du Jehova, unser Gott, König der Welt, der du uns mit deinen Geboten gkhstliget und befohlen Haff, das Blut mit Erde zu bedecfen! Die Ursache, warum das Blut vom Federviehs und Wilde müsse zugedfcket werden, bestehet nach Bodenschätzen, (Th. 4. S- 42.) darin-? nen, weil Rebecca, als sie auf ihrer Reise bey Erblickung ihres Bräutigams Isaace vom Car meele fiel, i Mos. 24,64. etwas von ihrem Blute auf die Erde fallen lassen, welches denn zu ihrem großen Tröffe von den Vögeln so wäre Verscharret worden, daß es Isaac gar nicht ge--, merket hätte. Und eben dergleichen Wohlthat wäre dem Blute Habels durch die wilden Thiere widerfahren. ——- Beijedem Stücke Federvieh, das geschlachtet wird, muß das Messer hon neuem visitiret werden, ob es noch unschartig sey. Sobald es, . aber unter den; Schlachten eine Scharte bekömmt, und er weiß nicht eigentlich Key. welchem Viehe dieser Schade entstanden ist, so sind hie vorhergeschlachteten alle Trestr. Wenn der Schlachter auf die beschriebene Art ein Vieh koscher geschlachtet hat, so muß er dasselbe alsobald aufschneiden, und vornamsich die Lunge visitiren. Denn von der Peschaft fenheit