Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Eilftes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 171 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2577043-2577052-9903509--2398-2579337- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
MMFMAW LS OXG für Wett aber dir Rabhinen. eine Tracht Schläge au/den Genuß desselben gesetzt. Fische unh Fleisch dürfen nicht beysammen in einem Gefäße eingesalzen werden / weil die Fische-das Blut tzon dW-Fleische an sich ziehen sollen.-^. Ms achte Lapltel handelt von -ex in -ex Bibel.Verbotenen Spannader und zeiget/ wie solche aus den Hinterviertcln herauszuNehmen ist. Westgbec diese Sache so schwer ist, daß sich un» ser tausend Juden kaum ein einziger findet, der sie verrichten kannso werden ordentlicher Weist feine Hinterviertel von ihnen gespeistt, außer in Mßen Judengemeinen , die sich zu diesem Ge« schgfte ^i einen befonherM geschickten Mann Das neunte Capitel verbietet Fleisch in der Muttermilch zu kochen. Obgleich in der heiligen Schrift davon nichts als die Worte gefunden werden: „Du sollst das Zieglein nicht kochen in der Milch seiner Mutter" welches auch gar. sehr wohl heißen kann; so lange es noch M der Mutter sauget, so haben doch die Rabbiner, von diesem Gebote ein solches Lärm gemacht, haß die Juden davon erschreckt, keine Fleischspeisen mit . Milch, und was davon herkömmt, genießen, sondern sie sind in diesem Punete so genau,->daß sie zu den Milchspeisen besondere Gefäße , und zu dem Fleische auch beson« .dere halten, damit sich auch keine Atome von dieser Art mit einem von jener vermische.' Daher müssen in jeder Jüdischen Haushaltung zweyer-