Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Achtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 127 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2577043-2577052-9903505--2351-2579293- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
LS OX» LS «2ausdrücklich befohlen ist; "Der Reiche soll nicht mehr, und der Arme nicht weniger geben." Dieser halbe Seckel muß nicht einzeln, sondern auf einmal abgetragen werden. Das Gewicht eines solchen Si ckels, von welchen die heil. Schrift redet, soll c.m Silber Z2v. Gerstenkörner schwergewesen seyn. Die Rabbinen haben nach der Zeit sein Gewicht in etwas vergrößert, indem ste ihn nach der Münze, die zur Zeit des zweyten Tempels 17^2 Sela genenner wurde, eingerichtet haben, diese aber wog Z84. Gerstenkörner. Um den Sela noch genauer zu bestimmen, heißt es, daß derselbe 4. "HNDittaMer Denare, ein Denar aber 6. Mahn, enthalten habe, Maha sey die Münze die im Mose 21^ Gera genettnet wird. Diese habe wieder 2. Dondijonin, diese wieder 2. Isrin, und ein Ifsar 8fiiM'IS Pputost in sich gefastet Außer dieser habe es Noch eine Münze Namens Darkon gegeben, deren Werth 2. Ge« laim betragen. Nachdem Werthe dieser Münze habe man sich hauptsächlich bey dem Abträgen deS Seckels gerichtet, nämlich in den Zeiten, wenn die Macbea oder ausgeprägte Münze einen Darkon ausmachte, so mußte der zu entrichtend? Seckei den Werth eines ganzen Sela haben. Ob gleich Weiber Sclaven und Kinder zur Abtragung dieses Seckels nicht Verbunden waren, so wurde er doch von ihnen angenommen, wenn sie ihn fremvillig geben wollten, von den Cuthäern aber nicht. Am ersten Tage des Monars Adar wurde