Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Achtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 117 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2577043-2577052-9903505--2341-2579283- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
LL *XG LK ir/ gewesen, und dann kann das Weib die Wanderschaft ersparen—Wir ziehen hier eine Grenzenlinie um diese unsinnige Lehre. Der natürlichen Verbindung nach sollten wir nun billig von den ewigen Belohnungen, oder von dem Jüdischen Himmel handeln, allein wir sehen, daß wir unsere Abhandlung der Vcr-und Gebote, mit der wir uns eigentlich beschäftigen, zu weit aus dem Gesichte verlieren würden. Daher wollen wir erstlich in diesen weiter fortfahren, und mit der erwähnten Lehre einen andern künftigen Zwischenraum ausfüllen. * * * -K -- *-X- Bis hieher haben wir nach der Abtheilung des LNnlinvnides 16. Gebote, und >69. Verbote, zusammen 75.übgehandelt. Marmonides unser Führer in dieser Materie, beschloß in der letzten Abrhcilung.sein erstes Buch. Itzt fängt sich sein zweyres an, welches er iiüNtt 122 Sepher Achwn d. i. das Buch der Liebe nennet, und in 6. Abschnitte zertheilet. Der erste, Tnifl PVV Hilchus Rrinß Schmu d. i. die Rechte, wie sich die Juden bey dem täglichen Lesen des bey ihnen so hochgeachteten Gebers, das sich mit dem Worte VvV Schnur anfängt, verhalten sollen, enthält eigentlich nur ein einziges Gebot: daß nämlich jeder Jude verbunden sey, dieses Gebet des Tages zweymal zu sprechen, nach 5 Mos. 6, 4. „Du sollst davon reden, wenn du dich nie« -erlegest, und wenn dir wieder aufstehest.» Von H z denen