Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Achtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4rS LA »X» LA hineingegangen ist? Ja ob ihr gleick, zugesehs habt, wie wunderbar ich ihn aus diesem Feuervfen errettete, so habt ihr es dock, nicht zu Herzen genommen, und an mich geglaubed.» Lahor packet euch und redet mir weder etwas von Guten oder Bösen vor, (denn meine geliebte Juden sollen ihre Seelenschwärmerey für sich allein behalten.) Daß aber auch die Jüdischen Weiber an dieser Glückseligkeit, die eigentlich den Männern allein zukömmt, bisweilen Äntheil nehmen, lehret das Buch Jalcue Lhaddasch S. 2z. C. 2 Das rechte Gehcimniß der Seelenwanderung bestehek'darinnen, daß nur die Vlänner, nicht aber die Weiber um ihrer Sünden willen in andere Leiber, fahren, sondern daß die letzten ihre Strafe allein in der Hölle empfangen. Doch'leidet diese Regel ihre Ausnahme, nämlich in dem Falle, wenn eine Frau einen Mann von der Sorte har, von welcher es 2 Mos. 21, r. heißt: "so soll sein Weib mit ihm ausgehen." Dh. wenn Mann und Weib zum erstenmale auf der Welt sind, so muß das Weib, die Sünden ihres Mannes mir büßen, und wenn des Mannes Seels wandern muß, so muß die. Seele des Weibes auch wandern, sie muß mir ihm ausgeheu, sie muß alles mit ihm leiden, denn eine solche Ehe, heisset eigentlich nur eine rechte Ehe, als welchs auch gewiß ganz friedsam und ohne alles Gezänks seyn wird. Wo aber eine zänkische Ehe herrscht, da sind die Seelen der Eheleute schon einmal da gewesen,