Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Siebentes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 105 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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»X» 24 r°r Vaters Name, der in Aegypten wohnete, war N N. — Die Anverwandten des Weibes, denen der Jammer dieser Unglücklichen sehr zu Herzen gieng, zeigten diesen Vorfall dem Rabbi Jssaac Loria an, und baten ihn flehentlich, daß er die arme Frau von ihrem Elende befreyen möchte. Dieser aber, welcher um vieler Geschäfteivillen nicht zu ihr gehen konnte, schickte an seiner Stelle einen seiner Jünger Namens Rabbi Lhtkjim, gab ihm die Maßregeln, die er bey den Beschwörungen und Aussprechen j der Heiligen Namen befolgen sollte, und befahl ihm, daß er den Geist , auch wider seinen Willen aus« treiben und mit den stärksten Verfluchungen und Verbannungen belegen sollte, — Sobald dieserin Gegenwart einer großen Menge Volks zudem besessenen Weibe trat, wendete sie ihr Gesicht von ihm weg zur Wand, Dieses Bezeigen nahm der Rabbi so 'übel, daß er sagte r Böse» wicht, warum wendest du dein Gesicht von mir weg? Ich kann dich nicht ansehen, antwortete der Geist, denn die Gottlosen können die Gegenwart der Schechina, oder herrlichen Majestät Gottes (die mit dem Rabbi erschienen seyn mußte* nicht ertragen. Sogleich, befahl dev Rabbi, kehre dein Gesicht herum, welchen Befehl der Geist respectirte. Der Rabbi aber redete ihn also an: Was hast du für Sünde gethan, daß man dich mit einer so großen Strafe beleget hat? Ankw. Ich bin ein Ehebrecher gewesen, und Habs Mamserim d. i. Bastarte gezeuget. Schon Gz fünf