Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- ZweItes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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-4 »XO den.», Denn die Zierde Israels ( d. i. Gott) ist im Gefängniße angebunden, weil wir keine Buße thun. Wenn wir diese thäten, so würden wir Gott und seine Schechina aus dem Gefängniße erlösen. Das Buch: Schene Luchst Habrit S. i8i. C. 2. beschreibt die Kraft der Buße mit folgenden Worten-: Erkenne nach R. Jssitä Erinnerung, die Kraft der Buße aus der Geschichte des Jüdischen Königs Manaße, des Sohns Hiskia. Dieser hak, wie aus 2 ChroN. ZZ, 6-ii. zu ersehen, alle nur mögliche Greuel begangen, und als er deswegen gefangen nach Babel geführek wurde, und daselbst in seinem Elende alle Abgötter, denen er vorher gedienet, vergebens um Rettung angeflehet hatte, so entschloß er sich zuletzt^ sich zudem Gott seiner Väter zu wenden,und ihn auch um Erhörung anzurufen. So.bald er dieses von ganzem Herzen that, ward er erhöret, ohnerachtet die Dienstengel alle Fenster und Oefnungen, wodurch das Gebet zu Gott dringet, zugestopfet-hatten, um das Gebet dieses'gottlosen Königs von Gottes Ohren zurück zu Halten. Ja sie traten so gar vor-en Thron Gottes, und sprachen: Herr der Welk, willst du die Buße eines Menschen gnädig ansehen, der in seinem Frevel wider dich so weit gegangen, daß er ein Götzenbild in dein Allerheiligstes gestellet? — Allein der Heilige Hochgelobke antwortete: wenn ich feine ernstliche Buße verwerfen wollte, so würde ich da-