Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 373 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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OXG KK ,?7; er enthält, schämen wir uns, unfern Lesern vorzülcgcn. Die Verfasser dieses Buchs scheuen sich nicht von den allkrverehrungswürdigsten Personen die größten Laster vorzubringen; wiez. E. in den Tr. Sanhedrin, S. no. C. i. über die Worte 4 M. 16, 4. „Als Moses solches hörete, fiel er aufsein Angesicht," gefraget wird : Was hat er denn gehöret? Rabbi Samuel, der Sohn sTkachmeni, antwortet im Namen des Rabbi 'Jonathans : sie (die Israeliten) hatten ihn Ehebruchs wegssn im,Verdachte, wie es Ps. 106, i4. in den Worten angezeiget wird: „Nnd sie eiferten wider Mosen im Lager." Rabbi Samuel, der Sohn Isaac will hieraus erweisen,daß seder Israelite um Mo-, ses willen auf sein Weib eifersüchtig gewesen sey, wie denn Moses auch deswegen sey gezwungen worden, sein Zelt ausserhalb des Lagers aufzu-- schlagen. Man sehe hiervon^auch. die Auslegung des Rabbi Salomon Jarchi, über 2 Mos. z z, 7- Der talm. Tractat Io,na, S. 19s Col. 2. erkühnet sich dem Propheten Elias folgende Calumnie nachzuschreiben: Er (Elias) sagte einstmals zu dem Raf Jehudta: Ihr fraget immer, warum kömmt der Meßias nicht? Siehe es ist setzt der Versöhnungstag, (an welchem man sich insonderheit für Sünden hüten soll,) und ich will gleichwohl nach Heardea gehen, und daselbst viele Jungfern beschlafen. Was sagt denn aber Gott Aa z zu