Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 374 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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874 »XO zu solchem Verhalten? fragte Ichuda. Cr saget, was r Mos.;, 6. stehet: Die Sünde ruhet vor der Thür, d. i. nach des Rabbi Salomes Auslegung: Die böse Lust macht ihn wider leinen Willen sündigen, nämlich Gott aä'tet es inchlgroß. Woraus also nach des Talmuds ^ehre'zu schliefst» ist, daß Gott die Hnrerey so hoch nicht akrcchne, welche Meynung durch die Veyspiele einiger Ra bbuien ein großes Gewicht erhalten hat. Denn der erwähnte Tracrat erzählst S. , 8. C. 2. von denen unter den Iiabbinen so sehr berühmten Kaf, und Ras daß wenn der erste nach Tarsch, und der ziveyte nach Schachnezif gerciset wären, sie scdesmal hätten ausrufen lassen: Welche Jungfer will auf einige Tage meine Frau abgeben? Eine Erzählung, die R. Salomo 'Jarch)i, der sie bestätiget, verantworten mag. Den Patriarchen Abraham machet der kalm. Tractat Sanhednir, S. 91. C. i. sogar zu einem Hexenmeister, indem er bcy den Worten i B. Mos. 25,6. „Aber den Kindern, die er von den Kebsweibern hatte, gab er Geschenkefraget: Was für Geschenke? und nach NDserenim eines Sohns Abba Ausspruche, antwortet: er hat ihnen :—UM Schem Tumma, d. i. den Namen der Unreinigkeit gegeben; welches Rabbi Iarchi und andere von Zauberen und Teufelsbeschwörungen auslegen. Wir sind müde, in der Recension solcher unvernünftiger, und theils gottloser, theils alberner Dinge forkzufahren. Nun