Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 371 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LL »X» Z7' meine Knöchel nicht wanken." Nun war er zwar lebendig erhalten, aber noch nicht von seinen Banden befreyet. Hierzu war ein zweytes Wunder nöthig und das bestand darinne, daß, da an eben denselben Tage, just gegen den Einbruch des Sabbaths, der Abisai Aerusa Sohn sich auf den Sabbath vorbereiten wollte, eine Taube um seinen Kopf ganz betrübt herumflatterte. Abisar, dem dieses wunderbar vorkam, welchem aber Labey einfiel, daß die Israelitische Kirche Ps. 68, 14. mit den Flügeln einer Taube, die mit Silber überzogen sind, verglichen werde, schloß endlich hieraus, daß David, als das ehemalige Haupt der Kirche sich in Gefahr befinden müsse. In dieser Vermnthung wurde er bestärket, als erden David in seinem Palasts suchte, und nicht fand. Nun setzte er sich zwar gleich zu Pferde, um seinen Herrn zu suchen und zu retten, aber wo sollte er ihn suchen? In dieser Verlegenheit sprang ihm das Philisterland entgegen, und zeigte ihm den gebundenen König unter der Kelter, welchen er nach vielen Zwifchenumständen, die viel zu kindisch sind,, als daß wir sie erzählen sollten, aus seiner Gefangenschaft errettete. lleber die Worte Ps. 68,17. „Warum springet ihr, ihr hügelichten Berge?" Hat uns das Buch Berefchith Rabba,S. 91. C. r. folgende trostreiche Erklärung des Rabbi Jost des Galiläers aufbehalten: Als Gott das Gesetz aufdem Berge Sinai Heben wollte , liefen alle Berge zusammen und stritten mit einander; Dieser ver- Aa 2 lang-