Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 350 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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SZS M OXG Aber abgerechnet, daß der Talmud nicht a^t kein mit der heiligen Schrift nickt übereinstimmt/ so enthält er auch Lehren, die derselben gerade entgegen gefetzt sind, und «hr ossSnvär widersprechen. Wir wollen es beweisen. Die Heck Schrift lehret i B. Kön. 8,4s. L Chron. 6, Jes'64, 6. Ps. 14, 2. z. und in dielen andern Stellen mehr, daß kein Mensch auf Erden lebe, der nicht sündige. Der Talmud hingegen zahlet viele Personen, welche gar keine Sünde begangen habeii sollen. So verbietet der Traktat Sabbttt,S-?;- Col. i. bey Len Worten Ezech. 9', 6. -,FäNgöt an meinem Heiligthume an," nicht zu lesen dksikdwschi, ö. r. mein Heiligthum oder Tempel/ sondern MefttddnsHni, d. i. meine Heiligen; und dieses sind diejenigen/ welche das ganze Gesetz vom ersten bis zum letzten Buchstaben gehalten haben, finket solchen Personen werdeN nicht nur die Erzväter Moses und Aarbtt und andere berühmte Männer des alten Testamentssondern auch viele neuere Rabbinen verstanden, mit deren ReeeW ston wir uns nicht aufhalten wollen- Sie tragen auch kein Bedenken/ bön solchen Menschen, von denen die heil. Schrift grosse und schwere Sünden ausgezeichnet hak, das Gegentheil zu behaupten, und sie für unsträflich und schuldlos zu erklären. So behauptet abermal der Track. Sabbnr, S. 5;. 56. Rabbi Samuel, der Sohn Nachmeni im Namen des R. Iomrthnn/ daß sich ein jeder, der da vorgiebt, daß die Söhne Eli Hophni und Pinehas, oder die