Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 303 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS OXO LS Z2Z stehenden Rabbinen dergleichen Dinge schlechterdings eigentlich wollen verstanden haben, und wider das Gegentheil eifern, welches man beweisen könnte. Nur eine Stelle! So stehet z. E. in dem bey ihnen'so beliebten Menormt Hamniaor, S. 12. C. 4. Alles, was unsere Rabbinen, rühmlichen Andenkens in den Meddeaschoth und Haggavoth, gesagt haben, sind wir schuldig, eben so wohl zu glauben, als das Gesetz unsers Lehrers Mosis,auf welchem der Friede ruhe! und wenn schon darinne etwas gefunden wird, was uns übernatürlich und ^1' dMM Derech Gußinn, d. i. übertrieben sMinet, so müssen wir solches unfern geringen Einsichten und nicht ihren Lehren zuschreiben, und ein jeder, der sich unterstehet, über ein einzigesWort, bas von unfern Rabbinen herrühret, zu spotten oder zu lachen, wird gestraft; wie solches der talm. Tractak Lrnbin, S. 21. C. 2. ausdrücklich lehret, denn Raf s)npa sagt daselbst im Namen des Rabba: Ein jeder, der die Worte der Weist« verlachet, wird in siedenden Koche brennen. (Wir werden bey anderer Gelegenheit hören/ daß dieses bey ihnen für die allerhöchste Höllenstrafs gehalten werde, aus welcher nie eine Erlösiing zu hoffen ist.) Setzt man hierzu, daß die heuti« Juden in Glaubenssachen nicht gescheuter, sondern vielmehr weit dümmer sind, als ihre Vorfahren, indem sie sich blos an ihre Jüdischteutschen Büchergen halten, welche voll von dergleichen albernen Zeuge sind; und daß die meisten Gelehrten, v