Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 296 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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chy6 LS EXE LS dem Arme seiner Macht." Die Worte: (.,Bey feiner Rechten,) bedeuten, das Gesetz, wie aus den Worten; V-Mos. zz, 2. „Zu seiner rechten Hand ist ein feuriges Gesetz," erhellet. Und die Worte: „Bey dem Arme seiner Macht," bedeuten die Tephillim, wie Psalm 29, ii. gesagt wird: „Der Herr wird seinem Volke Kraft geben." In dem Buche Isalkut Gchimmoni S.;8- Col. 1. wird sogar angezeiget, was in den Gebetriemen Gottes geschrieben stehe. Denn Raf Nachman der Sohn Isaacs, fragte Raf <thia den Sohn Abbin, was wohl in den Tephillim des Herrn der Welt geschrieben stünde? Es wäre der Spruch, antwortete dieser, r Sam. 7, 2g. „Wer ist wie dein Volk Israel?" Wie? sagte jener, wird denn Gott durch das Lob Israels gelobet? Freylich, antwortete dieser, denn es stehet ja 5 V. Mos. 26, 17. i8> „Du hast den Herrn heute erhoben, und heute hat dich der Herr erhoben. — Gott hat zu Israel gesagt: Du hast mich zum einzigen Lobe in der Welt gemacht, indem du täglich zmalausrufest: Höre Israel, dev Herr unser Gott ist ein einiger Gott. Deswegen will ich auch dich zum einigen Lobe in der Welt machen. — Daß sich aber auch Gott mit einem Talles zu bedecken pflege, beweiset das Buch Schemoth Rabba, S. 128. C. i. durch folgende Fabel, die Rabbi Isstrac erzählet: Zu der Zeit, als Gott Mose befohlen hatte, von dem Berge Sinai hinabzusteigen, ist des Mose Gesicht für Angst lind Schre«