Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 230 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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2Z0 LA OXE LA todtcr Jude geschmeckt habe! die Sache war ein-, mal nicht zu ändern, und der Sohn mußte mit der einen Hälfte seines Vaters zufrieden seyn,und sie begraben. Gchudt setzt zur Bestätigung dieser Geschichte hinzu, daß in der dortigen Gegend, wo sie vorgegangen, noch das Sprüchwort vor» Händen sey, daß man von einer ungesalzenen Speise sagt: sie sch-mecke wie ein todtee Jude. Ein Bewciß aus der Schrift, daß verstorbene Freunde gern bey einander begraben liegen, ist nach dem Scphcr Lhasidiin, das Exempel des Barsillai, der zu David sagte: Laß deinen Knecht umkehren, daß ich sterbe in meiner Stadt, bey Meines Vaters und meiner Mutter Grab. 2 Sam. 19, 37- Es ist auch, setzt dieses Buch hinzu, den Tobten sehr angenehm, wenn sie von ihrem lebenden Freunden besucht werden, und insonderheit ist es ihnen lieb, wenn sie diese Freunde bey zustofsender Noch um ihre Fürbitte bey Gott ersuchen. Bey dem Begräbnisse ist zu verhüten, daß eine für fromm bekannte Person, nicht bey einer, von welcher das Gegentheil bekannt ist, zu liegen komme, we»l die Leiche eines Gerechten nach ihrer Meynung dadurch sehr beunruhiget würde. Denn wenn der Körper des Gottlosen im Grabe von den Engeln des Verderbens geguälet wird, und aus g> oßer Angst sich übel geberdet, und ein klagenr. s lelchrey erhebt, so möchte dem Gerechte»» da-, b-'v >uch Angst und bange werden. Daher finde NN. wie der Verfasser des Sephep Hachajim schreibt, viele Geschichte, daß solche beunruhigte