Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Zwölftes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 180 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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tts LA OXO LA kleidern, die zugleich die Stelle der St rümpfe vertreten; z) r'MNI B^esoncs, d. i. das Hemde. 4) der Sterbekittel, welchen die deutschen Juden Gergems nennen, mit dem darzu gehörigen Gürtel; 5) Siddrn, d. i. ein leinen Tuch, welches sie auch Snrbel, d. i. einen Mantel nennen, weil es dem Todten an dessen Stelle dienen soll. Wo diese Kleider nicht alle können angeschaffet werden, da sollen doch wenigstens z Stück, nach den? Hauptnamen der Seele: W22 NVW2 N'N vorhanden seyn. An einigen Orten, als wie zu Amsterdam werden den Todten auch noch besondere Fußsocken oder halbe Strümpfe angezogen; alle diese Stücke begehen blos aus wciffer Leinewand. Bey dem Airkleiden selbst sollen sie sich hüten, 2 Knoten über einander zu knüpfen, weil solches für sehr gefährlich gehalten wird; und bey dem Auschnallen des Gürtels, welcher etwas lang seyn muß, sollen sie zusehen, daß das überbleibenye Ende forn aufden Leib, in die Figur des Ebr. Buchstaben w als des ersten Buchstabendes göttlichen NamenSchaddm, d. i. Allmächtiger, geleget werde. An den Orten, wo es gewöhnlich ist, den Tobten schon im Hause in den si^Gren, d.i.Sarg zu legen, welcher gemeiniglich nur aus 4 zusammen geschlagenen Bi etern bestehet, legen sie erstlich an die Stelle, wo der Kopf zu liegen kömmt, den Talles oder Gebetmantel des Verstorbenen, und alsdenu das leinene Tuch, welches die Stelle des Mantels vertreten soll; hernach legen sie die Leiche