Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Siebendes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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HS »X» HS »27 ner Grabstätte scharre, solches ein ohnfehlbares Zeichen sey, daß in wenig Tagen jemand hon der Verwandschaft dessen, deM der Leichenstein gehöret, sterben werde, , ' Juletzt gehenket er noch des Jrrthums, nach welchem die gemeinen Christen glauben, daß die. Juden diese Thiere zum Andenken des güldenen Kalbes hielten, und sie anbeteten; daher sie dergleichen Thier auch gemeiniglich ein Kalb Mysis nemieten. So gar LundiuS muß in diesem Jrrthum gestanden haben, wenn er S. ^7, schreibt:' „Eine solche Erstgeburt, die erzogen und ernähret werden muß, bis sie stirbt, oder bis ihr vermeinter" Meßias kömmt, wird von dess Juden ein Kalb Mysis genennet. Desgleichen auch Bodenschatz in seinem Mtn heile von der Kirchlichen Verfassung der heutigen Juden, S- 9t,x Allein Wn Jude wird es also nennen, sondern dielmehr N-r dergleichen Benennung lachen. Ehe wir diese Materie gänzlich verlassen, müssen wir auch noch von der Erstgeburt des Esels, dieses mer-wöchigen Thieres, reden. Wir sinden in der H. Schrift den ausdrücklichen göttlichen Befehl : „Einen jeden Esel, der zuerst die Mutter gebrochen hak, sollst du lösen mit einem Lamme; wenn du ihn aber nicht lösest, so sollst du ihn das Genicke brechen. 2.B. Mos. iz, V. iz. und Cap. z 4, B. 20." Hieralls haben die Jüdischen Lehrer geschlossen, daß von allen zum Opfer Untüchtigen ünd unreinen Thieren nur allein die