Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Fünftes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 77 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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LS E LS 77 ters wäre, auch kein Erstgebohrneri ob er gleich zuerst seine Mutter gebrochen hätte. Ferner, wenn ein Junggesell gleich nach einander viele Jungfrauen zu Weibern genommen hätteals welches im alten Testamente gebräuchlich warst waren nicht aller dieser Frauen erste Söhne Erstgebohrne, obschon durch sie die Mutter zum ersten gebrochen worden wäre, sondern nur allein der Sohn sey der würkliche Erstgebohrne, den der Vate? zuerst mit derjenigen Frau, die zuerst in die Wochen gekommen, gezeuget Habe. Er beruft sich hrerbey. auf das Excmpel Josephs, west cher zwar seiner Mutter Rahel erster Sohn ge» wesen , dem ohngeachtet über doch kein Erstge-- Lohrner genennet worden wäre. Ferner sagt er: David hätte ja unterschiedliche Söhne mit verschiedenen Merbern gehabt, allein unter allen diesen, wäre doch weiter keiner der Crstgebohrne, als Amnon gewesen, weil ihm David zuerst mit der Ähinoam hätte gezeutzer gehabt. Zum Beweise dieses führet er noch weiter die Schriftstelle,; Mos. rtv. iz. an, da es heißt: „Wenn je? mand zwo Weiber hat, eine, die er lieb hük, und einedie er hasset, Und fle. »hm Kinder gebährett Beyde, die Liebe und .die Feindselige, daß der erstgebohrne Sohn der Feindseligen ist, und die Zeit kommt, daß er seinen Kindern das Erbe austheilek,>st kann er nicht den Sohn der Liebsten zum Erstgebohrnen für den Erstgebohrnen der Feindstligcn machen, sondern soli den Sohn der Feindseligen für den ersten Sohn erkennen, -aß er »hm