Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Fünftes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 74 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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74 LL EXE LL wenn ein Erstgebohrner gelösek werde? 2) lln« ter was für änserlichen Ceremonien solche Auslösung in den ältern Zeiten geschehen sey? 4) Wer eigentlich ein Erstgebohrner heisse, und das Verhalten der heutigen Juden dabey. Und endlich 4) werden wir auch noch der Auslösung des erstgebohrnen Viehes dabey gedenken müssen. Was nun die Allslösung des erstgebohrnen ^Sohnes betrifk, die bey denen Juden piddion Hnbben, d-i. die Auslösung des Sohnes, genennet wird, so finden wir den göttlichen Befehl dazu erstlich im 2 B. Mos. 14. V. 2. wo es heißt: .»Heilige mir alle Erstgeburt." und ferner C. 22. V. 29. „Deinen ersten Sohn sollst du mir geben," auch weiter noch Cap. 44. V. 20. ,,Alle Erstgeburt deiner Söhne sollst du lösen." Diese Auslösung eines Erstgebohrnen nun geschähe nach Llindij Bericht in seinen jüdischen Heiligtümern S. 667. also: Einen erstgebohryen Sohn, der sowohl des Mannes als des Weihes erste Frucht war, mußte der Vater, weil er eigentlich den Priestern gehörete, und billig mit ' zu denen Verrichtungen des Gottesdienstes hatte sollen gebrauchet werden, von dem Priester, welcher ihm am nahesten wohnete, um; Seckel des Heiligthums, (s. 4.B.M. 18, i6.und 4 B. M. z, 47.) so nach unserer Münze 2 Thaler r 2 Gr. betragt, lösen. In dem Tract. ^ore Den, und zwar im zo<ten Abschnitte wird der Werth der 5 Seckel also bestimmt: Seckel machen 520