Mannheim
Compact Memory

Der Jude · 1770-01-01 · Drittes Stück (1770) · p. Seite 40

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Fünfter Band (1770)
Issue
Drittes Stück (1770)
Date
1770-01-01
Page
Seite 40 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2577043-2577050-9903470--1818-2578790
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

4«; LM GX» Nach diesem ermahnet unser Verfasser, sowohl den Veschneider, als auch-en Pathen, daß sie sich, so bald sie zu ihren ,bevorstehenden heiligen Verrichtungen erwählet worden sind« sollen durch Fasten, Beten, und Baden« suchen darzu geschickter und bey Gott angenehm zu machen. Ferner verordnet derselbe, daß - bey der Be« schneivungsmahlzeit wenigstens io Gelehrte und fromme Männer gegenwärtig seyn sollen, und haß sich Hiervon kein einziger ausschließen könne, es müßte ihm denn schon vorher» bekannt seyn, daß auf dem Beschneidungsmahle Leute von üblen Russe mit erscheinen würden. Endlich beschließt er diese Materie damit, daß er sagt, es sey gewöhnlich, daß bey dem Eintritte des ersten Sabbaths nach des Kindes Geburt der Vater dem Beschneider, Gevattersmann, und Stadt Rabbi zu einem Gaftmqhle zu sich bqte, welche Mahlzeit deswegen, s-n xiV' Jeschua Hadben, *) d. i.'nach ihrer Auslegung, Heil hem Sohne, genennet würde, west man sich dabey deswegen» freuen sollte, daß das Kind gesund und ohne Mangel gebohren worden wäre. — An andern Orten aber nennen sie diese Mahlzeit I2r Ben Sochev d. i. ein Knäblein. Sie haben auch die Gewohnheit, daß her Vorsänger an diesem Sab« bathe nach geendigtem Morgengebeke ausrufk: Gehet zum ^r yi^ Schoiem Ascher, d. i. Ge- Merkwürdig ist es, daß.hier die Rabbinen diese« Namen erwählet haben, da diese Work« doch ei« gentlich der Gehn Jesus heissen-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.