Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 378 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2577043-2577046-9903440--1750-2578725- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
M LA »XO LA Juden einer solchen Frau den Stiel von dem bekannten Meerapfel, Ejrog genannt, (s. hiervon S. n;. des z. B.) welchen sie am Lauberhüttenfeste gebrauchen, pulvcrisirt eingsben, und denselben vor das herrlichste Mittel halten, ja er setzet hinzu, daß er dieses selbst von vielen Juden gehöret habe. Eben dieses bestärket auch .Schilde iM2ten Theile, des 6ten B in 26. Cap. S. 8. Ist die Wöchnerinn so glücklich,-daß sie einen Sohn zur Welt bringet, so entsteht nunmehro in dem ganzen Hause eine allgemeine Freude, und des Kindes Vater fangt sogleich an, auf die Beschneidung zu denken, und die darzu gehörige Sachen nach seinen Vermögen bestens anzsischasfen. Wenn sie hingegen nur ein Töchtcrlein gebohren hat, so werden dabey sehr wenige Umstande gemacht: Wie uns unter andern der talm. Tract. Babakmrra, S. 16. Col. 2. überzeuget, indem er lehret: .Daß die Welt zwar ohne Manns-und Weibespersonen Nicht bestehen könne; jedoch sey derjenige selig, dessen Kinder Söhne waren, wer aber nur lauter Töchter erzeuget hakte, dem würde auch lauter Weh treffen. An einem andern Orte in eben diesem Tract. heisset es: Derjenige, welcher keinen Sohn hinterlaßt, ist Gottes abgesagter Feind. —. Zu dem glauben die Juden, daß, wenn ei» Vater so glücklich sey, einen Sohn zur BeschneidungchringlN zu können, ihm deswegen alle Sünden