Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 377 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LL »XO LK Z77 -er Mann selbst eine Hebräische Bibel, und liefet daraus den ro. z8. 91. nebst den 102. Psalm, und darauf betet er noch ein auf diesen Zustand gerichtetes langes Gebet mit grosser Andacht her- Gehet es nun mit der Geburt etwas hart zu -. so muß der Mann vor die Stubenkhüre treten, und das 5 aste Capiteh.aus dem Propheten Jesaia mit größter Andacht herlesen. Wird die Frau auch nach diesem Lesen nicht entbunden, so hohlen sie gar eine Gesetzrolle aus der Synagoge, stellen solche in der Wochenstube auf den Tisch, und dieses halten sie alsdenn vor das bewährteste und untrüglichste Mittel. ' Bodenfchaiz im 4ten Theile S.; 7'. schrei' bet. — Was man abör insgemein von den Juden saget, daß sie nämlichrhierbey gedörrtes Chrjsteublut nöthig hätten, welches sie von dem Obersten Landrabbiner hohleten, der es ihnen aber mit der größten Behutsamkeit und nicht anders als unter der Verpfandung ihrer Haabe und Güter gäbe, damit sie solches der kreisenden Frau in der äusserste» Noth eingeben könnten, ist bloß eine Beschuldigung des Salomo Zephi, welches der selige wagenfeil niemals hat zugeben wollen, wie man solches in feinen Benachrichtigungen, wegen einiger die Judenschaft angehenden wichtigen Sachen S. 128. «achsehen kann. Diese Beschuldigung wird auch in Lirchners jüdischen Ceremoniel S. r;o. an» geführet, aber auch billig wieder verwlMfen. Bo< denschatz hingegen behauptet für gewiß, daß die Aa 5 Ju-