Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 376 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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S7S LS OX* LS fache zu suchen, daß bisweilen die Kinder, wenn sie noch ganz klein sind, lachen, nemlich die Mß spielt alsdenn^mit ihnen , und bringt sie dadurch zum Aachen. Derohalben, spricht der Verfasser, habe ich auch gehöret-daß wenn einKindamSab, bathe oder auch Um Neumonden des Nachts im Schlafe lachte, daß man alsdenn gewiß und versichert seyn könne , daß die Liliß mit ihnen spiele. Wer nun dieses siehst, es mag Vater, Mutter, oder sonst jemand seyn, der soll das Kind, alsbald drepmql gelinde aUfdieNase schlagen, und^ jedesmal laut darzu sprechen: Gehe hier weg, du Verfluchte, denn hier sollst du keinen Aufenthalt haben. Dieses soll nun ein fürtrefliches Mittel dagegen sey, weil sonst die liliß solche Kinder, wenn sie nur will, tödten kann. Es werden aus diesem Grunde auch eben dieser armen Kinder ihre Seelen, Gewalt leidende Seelen genenyet, wie denn hierauf die geheime Bedeutung der Worte Ps. 146. v 7. „Der dem Recht schaffet, die Gewalt leiden/* zielet, nämlich der heilige, gebenedeyete Gott wird künftig denen Gewalt leidenden' (nämlich den Kindern, welchen die Liliß Gewalt angethan,) Recht verschaffen. > Wovon auch die Worte des Predigers Salom. 4. Cap. Vers i. „Die Thränen der Gewaltleidenden,'* zu verstehen sind. ' - Nahet sich endlich die> Geburtsstunde heran, so nimmt ein Rabbi oder anderer Gestkerfahrner, weicher zugegen ist, und in dessen Ermangelung der