Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 359 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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MUMM KS OXO Z59 Würkung, wie das bittere Wasser gehabt habe, nämlich daß den Schuldigen die Hüften geschwunden, und der Bauch aufgeschwolten wäre. War aber das Weib,unschuldig, und nichkverunreiniget, so heisset es in heiliger Schrift in 28. Vers des angezogenen Capitels: „So wird es ihr nicht schaden, daß sie kann schwanger werden." — Diese Worte erklären nun die Rabbinen, wie aus der Auslegung des Rabbi Salomo Jaucht über oben angeführte Stelle zn ersehen ist, also: Wenn das Weib vorher» Kinder mit grossen Geburtsschmerzen gebohren habe, so werde sienachhero selbige ohne Schmerzen gebähren. Habe sie zuvor lauter Töchter gehaht, so würbe sie nunmehro Söhne bekommen; habe sie vorhero kleine unansehnliche und schwarze Kinder gebohren, so würde sie nunmehro wohlgewachsene schöne wid weiße Kinder zur Welt bringen; und endlich, wo sie bishero gar unfruchtbar gewesen wäre, so würde sie von nun an fruchtbar seyn. — Iosephus im z B-seiner Antiquitäten im io Cap. schreibt davon^ folgendes: Sie habe innerhalb ro Monden nach geschehenen Tlunke gewiß einen Sohn gebohren. -7^- Dahero fabuliren auch einige Rabbinen, dass Hanna, Samnelis Mutter., in ihrem Gebete Gott um einen Sohn also angeredet habe: Herr, wirst du mich ansehen, und mich meines Wunsches theilhaftig machen, so ist es gut, wo nicht, so sollst du doch auf mich sehen und mich erhören; Z 4 denn