Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 250 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS GX* LS , -ss 4? ) Er muß die inwendige Seite des Pergaments beschreiben. - s 44.) Die Linien muß er auf der auswendigen Seite, und ohne Bleystift ziehen. Anmerkung : Außerdem soll er noch zwo Linie» zu beyden Seiten» des Scheidebriefes ziehen. Und sich befleißigen, daß die Schrift nicht auf die Linien, sondern nur dichte daran zu siehe» komme; und endlich wohl auf sich selbst Achtung geben, daß er bey allem, was er vornimmt stets in Gedanken habe, weswegen er solches rhue; nemlich in des Mannes undWeibesNamen; und daß es auf eine Ehescheidung abgezielet sey. 4;.) Es halten einige davor, daß die Feder> womit ein solcher Scheidebrief geschrieben wird, aus keinem Flügel, von irgend einer Art des Federviehes genommen seyn dürfe: 46. ) Die Schrift muß weder krumm, noch sonst unordentlich in einander geschrieben seyn, weil es alsdann leicht geschehen könnte, daß ein Mißverstand in Ansehung des Jnnhaltes daraus entstünde, und die Sache einen ganz andern Sinn bekäme. . 47. ) Sind die Buchstaben von ohngefähr in einander gestoßen, so muß der Schreiber, es soviel möglich noch durchs Radiren zu verbessern suchen. 48. ) Er muß sich ferner sehr genau in Acht nehmen, daß auch die Buchstaben nicht in einander gezogen werden, z. E. die Spitze von dem Buchstaben Lamet, auf der untersten Linie, darf