Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 232 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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«Z» LS M>LO LS der allergeringsten Ursache willen, ihre Weiber Mr sich jagten. . Die Streitigkeiten der Pharisäer hierüber, sind so häyfig, daß davon ein großer talmndischer Tract. Gittl'm genannt, angcfülletist. Eine einzige dergleichen Streitigkeit, welche zwischen den berühmten Schulen, des Gchammei sind Hillels nur aus denbeyden vorhin gedachten Worten Ermaß Dower, entstanden ist, wollen wir, unfern Freunden zu Gefallen, hier,beyläufig anführen. Es heisset in dem gemeldeten Tractat S. 90. Eol. i. in einer Mischna also r Die Schule des Schcunmeisagt: Niemand soll sich von feinem Weibe scheiden, erfinde denn an ihr 711^121 Dower Erwa, d. i. etwas schändliches, unzüchtiges, oder unehrbares, Die Schule Hillels hingegen spricht: Er könne sievon sich treiben, und wenn sie auch nur Heckdicha Tafschilo*) gewesen, d. i. ihm auch nur sein Essen *) Einige Rabbinen, sonderlich aber Barrenora, suchen -ieLLorte, 1^W2N NW1PN Zickdi- ' cha Tafschilo, ganz anders, als nur blos durch - „sie hat ihm sein Essen anbrennen oder verderben lassen," zu übersetzen. Denn sie sagen, im Sanh'edrin S. roz. Col. i. finde man die nämliche Redensart, in den Worten: 1^"V2N Da man dieses nun ohninöglich anders als so erklären könne, daß es heiße: „Ein Schüler, (oder Jünger) der seine (empfangene) Lehre, vielen (Menschen»