Mannheim
Compact Memory

Der Jude · 1769-01-01 · Zehntes Stück (1769) · p. Seite 151

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Vierter Band (1769)
Issue
Zehntes Stück (1769)
Date
1769-01-01
Page
Seite 151 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2577043-2577046-9903425--1507-2578496
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

E nr hin verlobet, so ist wider seine Verlöbniß an sich nichts einzuwenden; nux muß ein solcher von einer Jüdin, wenn sie auch nur eine gebohrtte Jüdin, itzt aber gleichfalls eine Abgefallene ist, gebohren worden seyn. Wer aber von einer Kuthäerin erzeuget worden, verliert sein Verlpbungsrecbt, hlos aus diesem Grunde. Dahingegen der Sohn einer nochmahls gekauften Jüdin, und wenn Lech selbe gleich einen Kukhaer zun; Vater gehabt/ sene Vorrechte ungestört genießet, Der 45 . Abschnitt, handelt von den Siflonoß, d. i. von den Äraut Geschenken; und von der N21NÜ Reffubn , d. i. von, der Braut -Verschreibustg, zur ^likgift; davon bald wird geredet werden. Im 46. Abschnitt wftd gezeigt wie uiatt sich zu verhalten habe, wenn eine ledige Frauensperson, oder auch eine rvürkliche Braut in der Rede ist, als sey sie schon mit einem andern verlobet, Was diesen Punct anlangek, so ist fest gesetzet, daß eine solche Nachrede, einer Frauensperson nicht eher nachtheilig seyn solle; bis zween glaubhafte Männer ausdrücklich sich als Zeugen darstellen, und sagen: „Wir haben Achter brennen, die Betten be- - xeitet und geschmüeket, und viele Leute ein- und ausgehen' sehen; haben auch von Weibern, diä sich darüber gefreuet, sagen hören: Die Jungfer -- ist mit - - verlobet worden." — Es wird ferner in diesem Abschnitte von dem VÄ Schem Amteloah geredet; d i. aber ein sol- K 4 cher

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.