Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Achtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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LS OX» LS bildes Gottes weniger (unter den Menschen) wird; und der machet daß sich die Schechina, oder herrliche Majestät Gottes von Israel wegwendet. Denn wer keine Frau hat, der ist ohne Segen und ohne Gesetz, und kann nicht ein rechter Mensch heissen. Wer aber eine Frau hat, dessen Sünden werden Mesackfeckim seyn, d. i. sie werden perstöpfk. Denn es heisset Sprüchw. Salom. r8, v. 22. „Wer eine Ehefrau findet, der findet etwas Gutes, und bringet das Wohlgefällige von dem Herrn hervor. -—. Im zrveyken §. führet der Verfasser dieses Suches also fort: „Ein jeder soll billig in seinem achtzehnten Jahre heyrathen. Heyrakhet er aber im dreyzehnken Jahre, so ists desto bessep, und ein solcher ist sehr lobenswerth. Vor dem dreyzehnten Jahre aber soll sich keiner verehljchxn. Denn eine solche Frau wäre für eine -prm? "Ilill dinicht anders als eine Hure zu achten- Das zwanzigste Jahr aber darf Niemand, ohne eine Frau zumehmen, vorbey gehen lassen. Wer dieses thun wollte, den sollen die Richter zwingen, eine Frau zu Nehmen. Die Gewalt dieser Vorschrift ist so groß, daß man Niemand von dieser Nothwendigkeit ausnehmen will, als nur denjenigen, der sich, in das Studiren des Gesetzes sehr tief eingelassen, so daß er befürchtet, die Frau möchte ihm daran hinderlich seyn. Da also der Hauptzweck der alten Judenbey ihren Verheyrathungen dahin gieng, durch Kin- H 4 der-