Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Zweytes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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ben haben. Und so bleibt sie auf dem Tische stehen. Neben ihr wird ein vollgeschenkter Becher mit Wein hingescßet. Es geschehet dieses aber darum, damit, wenn etwa der Prophet Elias kommen sollte, er seinen Theil auch daselbst fän-, de; wie denn auch zu gleichem Ende die Lager-' stätte oder Lehnstuhl des Hausvaters aufs neue wieder aufgebettet, und zubereitek wird. Es folgt nun der andere Osterkag. An selbigen gehen sie abermahls früh so gleich in die > Synagoge,und beten das Frühgebet, so wie es am Jomrof gebräuchlich ist. Uebrigens gehet es zu wie am erstern; nur daß die poetischen^ Festtags-Gebete anders lauten als die am ersten, Tage: — Wenn die zwo Gesetzrollen aus dem Schranke herausgelanget sind, so wird aus der erstern ihrer fünfen die Stelle 8 B. Mos. 22, 26. bis zu Ende des Cap. 2z. aus der zweyten aber dem Maphthjr eben das Pensum wie am ersten Tage vorgelesen, nämlich 4B. Mos. r8.v. r6. - 25. 7— Die Haphthora aber dieses Tages, bestehet aus 2B. Kön. 2^r -26. — Nachdem die Gesetzrollen wieder in den heiligen Schrank hineingethan sind, so wird das ge-: wohnliche Mtlssaph«Gebet abgesungen; Die Rshanim sprechen hierauf den priesterlichen Segen; und nach vollendetem Gebet gehet man nach Hause und thuk sich gütlich. Wenn die Zeit des WiniHagebets Herangerücket, so wird dasselbe eben so .wie am vorigen ,