Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 324 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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VtM noch mit hinzugesetzt. Und so würde MN nach diesen viererley Blasearten, in drey Absätzen, und zwar sedesmahl verändert, geblasen, so daß Man hierdurch gewiß seyn könnte, daß man das, Blasen, so wie es Gott eigentlich haben wollte, und wie es ihm gefällig seyn könnte, verrichtet habe. Es ist hier aber die Ausnahme zu bemerken, daß wenn dieserFesttag am Sabbath einfällt, ganz und gar nicht dürfe geblasen werden. Noch Endigung des Blasens werden die Geschrotten mit den gewöhnlichen Cekemonien wieder in den heiligen Schrank beygesetzk, und alsdenn tritt der Vorsänger wieder vor sein Pulpek, das Mussaphgebet zu verrichten. — Erstlich stinnnet er das Ladljch an, und darauf betet die Gemeine vor sich, das Schmoneh Lfrehgebet, in welches viele andere Gebete, nebst dem von uns iM ersten Bande beschriebenen Ole« NU, so wie auch ferner, noch unterschiedene Psalmen, und andere einzelne Schriftstellen eiNgerücket werden; absonderlich die Sprüche in welchen des Schophurs gedacht wird. — Hat die Gemeine solchergestalt ausgebetek, so verrichtet der Vorsänger wieder das Gebet, welches er schon vorher vor dem Schachrißgebet auch gesprochen hatte, und in welchem er, wie schon oben beschrieben worden, Gott um Erhörnng aNrufere. Alsdenn fängt er das Schmoneh EjreHgebet mit , lauter