Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 323 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS OXO LS ZaZ Denn unsre Augen sind auftdich gerichtet Dich, mein Gott, und König, du Gort des Gerichts, der du mir Barmherzigkeit erhörest die Stimme des Gebetes, und des Blasius deines Volkes Israel; an diesenr Tage will ich dich preisen, erhöhen, und loben. Amen! Ehe man würklich blaset, «Nd auch bey jedemmahl des Absetzens, muß das Horn sorgfältig in ein weiß Tuch eingewickelt siyn; Denn man glaubt es siy nicht gut dieses Schophar unter wahrendem Blasen anzusehen. Von der angegebenen jedesmaligen ördnung dieses Vlasins, uiüssin wir noch sagesi, daß sie von ihnen aus der Schrift selbst gerechtfertiget werde. Denn sie sagen, man fände dgs Work Teruah, auch in der Schrift eben dreymal. Einmahl da wo vom Jubeljahre, und zweymal, wo von diesem Feste die Rede siy. Daraus hätten nun die Rabbinen geschlossen, daß man eigentlich drey B rnokH an diesem Feste, blasen müßte. Und daß ferner ihre Rabbinen, durch Tradition wüßten, daß sowohl vor, als nach jeder trennt), allemal ein rektal) müßte geblasen werden; so wäre nun daraus die airgezeigke neunfache Art des Vlasins entstanden. Daß nehmlich dreymahl nach einander folge, tekial), teruah, tekiah. ——> Allein, weil man gleichwohl nicht so genau wissen könnte, wie eigentlich das reruah sollte geblasen werden, so hätten die Rabbinen das Schede», K 2 xittt