Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 325 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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*XG LU Lauter Stimme noch einmnhlan zu singen; wobey es gleich anfänglich nach dem erstell Segensspruch heißet: „Nach einem'Geheimniß der Weisen und Verständigen, und nach der Lehre der - Schriftgelchrten, will ich meinen Mund öfne« mit Gebet und Flehen, um anzubeten und anzmfiehen das Angesicht des Königes, welcher da ist ein König, und Herr der Herren." Diesen Worten folgen wiederum einige poetische Gebete. Woraufdenn abermahl ein Satz aus dem Schmo» rieh Efrehgebee gesprochen wird, und dieses wechselt so ab, bis das ganze Gchmoneh Esteh ^aus ist. Von der Menge dieser eingeschalteten Gebete, wollen wir, unserer Gewohnheit nach, nur einige der merkwürdigsten hersetzen. Vorher aber müssen wir amnerken, daß , so lange das Mussaphgebet währet, der heilige Schrank mehrentheils offen, bleibe, , Wenn der Vorsänger an das Redusthegebet, im Gchmoneh Ejreh kommt, (siehe r. V. S. 176.) so wird ein Gebet eingeschaltet, von welchem sich jeder Vers anfängt: Melech Eljon, d. i. höchster König. Es enthält dasselbe sehr viele Lobes-Erhebungen der hohen Eigenschaften Gottes, und wird durchgehends von dem Vorsänger in einer lieblichen Melodie abgesungen. —— Memahl, wenn ein Vers zu Ende, stimmt die Gemeine gleichsam diese Antwort Lz an: