Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 319 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS VS ZlA Der Rabbi sagt dem Blaßenden die drey Worte Tekiah Scheborim Tekiah, drrymal wieder vor; und alsdenn heißt es wieder Gchef! Halt inne! — Die Gemeine fangt wieder an zu beten: „Laß es dir gefallen^ Iehovah mein Gott, und Gott meiner Vater, daß die Ordnung des Blasens rV'wN (es sind dieses ebenfals einzelne Anfangs-Buchstaben der drey Worte der zweyten Ordnung) eingestickt werde in den Vorhang, durch den dazu gesetzten Engel Varkiel; Gleichwie du es angenommen hast von dem Elia, dessen 'Andenken uns gesegnet sey; und wie du noch Gebet annimnist von dem ^1222 Jefchuah Metatron, den Fürsten desDesichts. Sey uns gnädig! Gelobet ftyst ' du ") Der feel. Bodenschay eifert in dem zweyten Theile feiner kirchlichen Verfassung, S i-l» gar sebr wieder die abgöttische Gerehcnng weiche die Juden gegen diesen itzt genannten Engel he» geken. Und wir wünschten wohl, daß sie unsre Lestr hier ganz Nachsehen könnte». Da es aber in der Folge noch mehr Gelegenheit geben wird von diesem Engel zu reden, so wollen wir nur dicßaus der Anmerkung des feel Mannes nittheilen; daß die Juden diesen M222 V12" Ieschuah Merarron würklich als einen Vorbitter bey Gott aiisehen, und als einen solchen ihn amufen; daß sie ihn mit den herrlichsten und ehrwürdigsten Namen belegen, die zum Toeil, ganz allein dem Meßias zukoinmen, wieBodsnschatz nachdrücklich zeiget. So nennen sie ihn z. E. den 222kl 1'V SakiZaponim, d. i. den Fürstendes Angesichts, «inen