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Der Jude · 1768-01-01 · Siebzehntes Stück (1768) · p. Seite 269

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Journal
Der Jude
Volume
Zweyter Band (1768)
Issue
Siebzehntes Stück (1768)
Date
1768-01-01
Page
Seite 269 (sequence 13)
Language
German
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LS «XO,LS -6- -t rechten nicht angeschrieben werden." Diesem Verse aber giebt gedachter Rabbi eine ganz ander- Gestalt, so daß die Wort^ Tilge ste aus dem Btiede das Buch der Gottlosen; die Worte: der Lebendigen, das Buch der Gerechten; und die Worte: daß sie mir den Gerechten nicht angeschrieben werden, das Buch der Mittelmäßigen anzeigen sollen.— R, Nachnian beweißet dieses auf gleiche Art, aus 2. B. Mos. Z2. v. Z2. Da Moses sagt: „Vergieb ihnen ihre Sünde, wo nicht so tilge mich aus deinem Buche, das du geschrieben hast." Denn da soll in dem Worten: Tilge mich, aufdas Buch der Gottlosen; in den Worten: aus deinem Buche, auf das Buch der Gerechten; mit den letzten Worten» aber: das du geschrieben hast, aufdas Buch der Mittelmäßigen gedeutet werden. ' DasSepher Minhagim redet S. 42. C. i. auf folgende Art von dieser Sache. Wir haben, sagt es, durch mündliche Fortpflanzung erfahren, daß der Hochgelobte Schöpfer, die Welt und den ersten Menschen an diesem Tage erschaffen hat, darum fangen wir von denselben unser Reujahr an; und der Schöpfer richtet an selbigen die Menschen, und bezahlet ihnen nachdem sie gelebet haben. Denn es giebt Sünden, welche Gott schon auf dieser Welt bestrafet; und giebt auch Sünden welche erst nach den Tode bestrafet werden. Auf gleiche Weise, belohnet der Hochgelobte, einige gute Werke schon in diesem, , und andere hingegen

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