Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 205 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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, »XE LS so; ken Sohsrs seyn soll, und sich bey den Juden den Tittel wiiflki Hackodofch d. i. eines Herr ligen erworben hak, haben eine Verordnung hinterlassen, welche N1LN PPN Tickon Chayost genennet wird, und darauf hinnaus lauft, daß derjenige, der wahrhaftig gotkesfürchrig, und des ewigen Lebens gewiß seyn will, sich dazu gewöhnen solle, seine ganze Lebens Zeit hindurch, mitten in der Nacht aufzustehen, und Gott zu solcher Zeit zu dienen und zu loben. Der Bericht den matt hiervon in einigen ihrer Gebetbücher, und besonders in dem Buche Schare Fisn, antrift, ist durch folgende Worte ausgedrückek. «Es ist nöthig, heißt es, daß man mitten in der Nacht zweierlei) Verrichtungen anstelle, die eine uM zu klagen über Roche! Debria, d. .i, über die in der Schöpfung würkende Rahel, welche anjezt in der Gefangenschaft ist. Die zweyte Verrichtung ist, um Jacob und lea zu verbinden oder zusammen zu paaren. Der Verstand dieser wunderlichen Redensarten wird uns von dem Verfasser also erkläret, daß unter der Lea und Rahel die Schechina verstanden werde, als welche bey ihnen, wechselsweise beyde Namen zu erhalten pflege. Es geschiehst demnach daserstere von beyden um die Schechina oder Herrlichkeit Gottes zu beklagen, von welcher sie vorgeben, daß sie anitzt mit ihnen in der Zerstreuung wäre; als welches sie mit den Worten: Ich bin bey ihm in der Noch rc. Ps. gr, ibeweisen. Dieses Klagen geschiehst nun durch viele Cükbalistische Ge-