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Der Jude · 1768-01-01 · Dreyzehntes Stück (1768) · p. Seite 204

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Journal
Der Jude
Volume
Zweyter Band (1768)
Issue
Dreyzehntes Stück (1768)
Date
1768-01-01
Page
Seite 204 (sequence 12)
Language
German
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«si LS »XA LS Lieber Leser, laß dich nicht befremden, und sprich nicht, wie sollen Baume, Gras, und Krauter, ja so gar Berge, Wüsteneyen und Steine, reden und Gott loben können? Wundere dich nicht, denn alles was erschaffen ist, hat seinen Masse! d. i. einen himmlischen Einfluß, (nach ihrer Auslegung ist es ein Engel der selbiges regieret) welcher Gott durch sie lobet, —, * * * * - * * Bis hieher hatten wir nun also die wöchentlichen Verrichtungen der Juden, besonders in Ansehung des Gebets, so wie es von allen beobachtet werden soll wenn sie für fromm gelten wollen, beschrieben. Es liegt uns aber ob, noch ehe wie hieß ganz beschließen, dem geneigten Leser auch etwas von demjenigen kleinern Theile unter ihnen, der sich einer ganz besondern und weit strengem Frömmigkeit, als andere besitzen, rühmet, einige Nachricht zu ertheilen. lind dieß um so viel mehrj da diese Verrichtungen, so viel wir wissen, noch von Niemand ausführlich beschrieben worden sind; und doch gewiß viel merkwürdiges darinnen anzutreffen welches unsern gelehrten Lesern, nicht gänzlich unangenehm seyn dürfte. Es verhalt sich damit also. Einige der gelehrtesten und frömsten Rabbi'- nen, und unter selbigen auch R. Schimon ein Sohn Iochai, welcher der Verfasser des berühmten

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