Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 195 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LZ GXO LZ rys Will, daß ich meinem Feinde fluche; denn Gott erbarmet sich über alles, was er gemacht hat, und es ist auch nicht «recht, daß ein Frommer einen Bösen verfluche. —- Der Verfasser ermahnet bey dieser Gelegenheit jeden frommen Juden, einen Hahn in seinem Hause zu halten, damit er sich nach den Hahnen Geschrey richten und allemahl zu der Zeit zu Gott beten könne. Von dem Hahn kommen wir 'zur Taube. Diese spricht: „Ich winsele wie ein Kranich, und Schwalbe, und.girre wie eine Taube. Jesaie z8, v. 14. Oder.sie bedienet sich auch folgender Won te: „O Herr der Welt, laß mich meine Speise aus deiner Hand bekommen, und wenn sie auch so bitter als eineOelbeere schmecken sollte, so soll sie mir doch lieber seyn, als eine andere, die so süße als Honig wäre, die mir aber vom Menschen gereicht würde." Es zielet dieß auf die Geschichte, da von einer Taube nach Endigung der Sündfluth gemeldet wird, daß sie ein Oelblat zu Noa gebracht habe, hernach aber da sie wieder ausgelassen worden, nicht wieder zurück gekommen sey. — Das 4ke, und;te Capitel handelt von den Lobsprüchen welche dem Sperling, dem Storche, dem . Hirsch, der Heuschrecke, dem Raben, dem Adler, der Spinne, der Fledermaus, der Fliege, allen Kräutern und Gewächsen, allerley Bäumen, Wurzeln, Ungeziefer, dem Frosch, dem Cameel, dem Pferd, Esel, dem Ochsen, Löwen, Hunde, und nochandern Thieren eigenthümlich sind—Der I? 2 Rabe-