Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Zehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 154 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-54 AS OXD AL werden , ganz erschrecklich fürchten und im Vor« aus deswegen ängstigen; so ist ihnen dieses keine geringe Verheißung. Das Buch Lchilluth Gchlomo, S. 6 z. Col. 2. schreibet von dieser Mahlzeit, daß sich die Verbindlichkeit dazu, auf viele große kabbalistische Geheimnisse gründe; Fürnehmlich aber sey diese Mahlzeit, als eine Nahrung, eines gewisses Gliedes an dem menschlichen Leibe, ^1222 Aaßchau genannt, geordnet, so, daß selbiges nur allein von den Spei'en, welche an dieser Mahlzeit genossen werden, seine Erhaltung und Wachsthum erlange. Wer dieses Glied sorgfältig zu erhalten suche, der werde davor künftig seine Seele mit den großen Vergnügungen, welche denen Gerechten aufbehalten sind, im Ucberfluß weiden. — Wir können von der Ursache, warum nur fürnehmlich vorbenanntes Glied, von dieser Mahlzeit, seinen Genuß und Erhaltung habe, folgendes, als eine Erläuterung, aus dem Buch Ez Lh.rjirn S. 49. Col. 2. hinzusetzen. Weil dieses, heißt es daselbst,das einzige Glied ist, welches von dem verbothenen Früchten des Baums der Erkannkniß Gutes und Böses keinen Genuß gehabt hat; so hat selbiges diesen Vorzug erlanget, daß es nicht nur mit lauter heiligen Speisen genahret, sondern auch noch über dieses, bis zur Auferstehung der Todten unverweset im Grabe liegen bleibet. Zum Beschluß erinnern wir noch, daß es zwischen Abend und der Nacht am Sabbach, verkochen