Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 323 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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GXO LL s-s stünde zu besorgen, daß sich daran noch hier und da etwas vom Lhomez, d. i. vom Gesäuerten, (diesen Namen aber führen dießfalls alle Speisen, welche das übrige Jahr hindurch genossen werden;) verhalten haben möchte. Eisernes Geschirr, welches sonst beym Feuer gebraucht wird, als eiserne Bratpfannen, Roste, Bratspieße, eiserne Deckel, Stürzen, u. dergl. das alles muß zuerst so glüend gemacht werden, daß die Funken davon fliegen. Alsdenn, wenn es abgekühlet, wird es auch mit Wasser gereiniget. Ein eiserner Mörser, w?nn dergleichen vorhanden,, wird mit glüenden Kohlen angefüllet; vorhero aber ein Faden um den Mörser Herum gebunden. Wenn dieser Faden von der Hitze abgebrannt ist, so ist er kosHer. Wenn ein sehr großer Kessel soll geknschert werden , etwa gar ein solcher, der irgendwo fest gemachet ist, so wird derselbe voll Wasser gegossen, und sobald das kocht, drey glüende Brande hinein geworfen, dergestalt, daß das Wasser über denKessel heraus treten muß. Sodamr. schöpft man das Wasser aus, und spült ihn wieder mit kalten Wasser ab. Um das hölzerne Gefäße, als die Anrichtetische, Schüsselbreter, Schenktische, und dergleichen zu kaschern, nimmt man mit einer Zange einen glüend gemachten Stein aus dem Feuer, und gießet auf das Gefäß, z. E. auf den Tisch, kochendes Wasser. Nun überfährt man denselben mit dem Steine aller Orten , und dabey wird immerfort mit Üb 2 dem