Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 315 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2577043-2577044-9903392--1240-2577863- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
LLl GXO Z»5 hie ganzen sieben Tage über da geblieben, und erst am achten wieder nach Haute gereiset. Womit auch dasjenige übereinstimmet, was wir Luc. 2, v. 43. lesen. Noch einebesondereAnmerkung ist folgende,daß es diese sieben Festtage über den Priestern eben so, wie am Lauberhüttenfeste vergönnet gewesen, in das Heilige zu gehen, sich darinnen vor Gott zu demükhigen, und ihr Gebet daselbst feyerlich zu verrichten. Nur durften sie nichts darinnen anrühren. — Eben diese sieben Tage Hindurch durfte auch keine Asche von dem Brandopferaltar weggeräumet und abgefegek werden; sondern alle Asche wurde auf einen Haufen in der Mitte des Altars zusammengekehret, um dadurch denselben desto ansehnlicher zu machen, denn ein grosser Aschenhaufe war eine. Anzeige von vielen dem Herrn dargebrachten Opfern. Ehe wir noch die Osterfeyer der alten Juden verlassen, müssen wir vorher auch noch von den sogenannten -22) f-,22/ d. i. von dem in der heil. Schrift gedachten zweiten, oder Nirch-Dsterm etwas sagen, als welches den vierzehnten des Monats Jsjar, der auch zu Zeiten Gif genennet wurde, gefeyert zu werden pflegte. Der Befehl Gottes darzu lautet nach 4 B- Mos. 9. v. ii. also: „Sage den Kindern Israel, und sprich, wenn jemand unrein über einen Todten, oder ferne von euch über Feld ist, so wohl bey euch, als auch bey euren Nachkommen, der soll dem Herrn das