Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 284 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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EXO MSN, der Sohn Lakisch, erkläret es von einer gewissen Art Mooß, das fick) rings um den Dattelbaum herum anzuhangen pflege. — Es wird weiter das Ulschin, genennet. Dieses überseht die Gemarn durch das Wort Hendibe, weläies bald wie Endivien klingt, unh auch wohl dieserwegen so übersetzt worden ist. — Endlich das letzte, ist das »mv Moeor; wodurch gemeiniglich der Merettigstängel verstanden wird, weil er sehr bitter und herbe von Geschmack ist. Bey aller dieser Ungewißheit, in Absicht der genannten Kräuter, ist doch gleichwohl soviel gewiß, daß es gemeine bittre Kräuter gewesen sind, aber doch solche, hie man noch hat essen, und die man im Frühlinge, aller Orten haben können, sowohl in Egypten, als in der Wüsten, und hernach im gelobten Lande. Denn an allen diesen dreyen Orten, haben die Israeliten dergleichen essen müssen. MaimSttides setzt zwar im ersten Capitel §. 2, wo er von diesem Essen der bitkern Kräuter redet, allemahl bey jedem dazu: wofern sie dieselben Haben können, Womit er denn so viel will zu verstehen geben, daß wenn sie die obgenannten Kräuter nicht hätten bekommen könne», doch wohl auch i>as Osterlamm ohne dieselben hätte dürfen gegessen werden. Allein es scheinet uns vielmehr, daß die heilige Schrift deswegen das Wort Mexorim, d. i. bittre Kräuter , nur unbestimmt