Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 283 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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LS Ed HS s8Z her, welches erbarmen, oder verschonen, bedeutet. Die neuern Juden halten davor, daß durch dieses Wort das Grüne, welches oben an einem Merettigstängel befindlich, gemeynet sey. lind dieses haben sie vermuthlich aus den Worten des Talmuds, die sich noch bey der angeführten Stelle finden, geschlossen. Es heisset nemlich daselbst : „Es sagt der R. Samuel der Sohn Nachmeni, im Namen des R. Jonathans: Warum sind die Egypter mit den Kräutern Lhnstreß und tNoror verglichen worden? Um damit anzuzeigen, daß gleichwie das Lhnsereß oben weich, am Ende aber (oder am Stängel) herbe ist; also auch die Egypter anfänglich weich, und gütig, zuletzt aber harte gewesen, d. i. wie es auch R. Salomon Jarchi erkläret, anfänglich gelinde, zuletzt aber harte mit unfern Vätern umgegangen. — blebrigens ist nach dem Ausspruche des R. Dschasir, dieses Kratzt, das vorzüglichste, welches man am Passah haben und essen soll. Es wird ferner an dem angezeigten Orte, das 82V71 Thmncha, als ein hierzu gehöriges Kraut angeführet. Dieses übersetzt R. Snloinon'Jaucht, durch das Wort Marubijn, welches einige gleichfalls für eine Act des Merettig, andere aber für Körbelkraut halten. — Es folget das -U'ZNIN Charchabma, und die Gemara sagt davon, daß dieses mit dem vorhergehenden eincrley wäre. Allein es kann weder Meretkig, noch viel weniger Körbel seyn. Rabbi Simon,