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Der Jude · 1769-01-01 · Achtzehntes Stück (1769) · p. Seite 282

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Journal
Der Jude
Volume
Dritter Band (1769)
Issue
Achtzehntes Stück (1769)
Date
1769-01-01
Page
Seite 282 (sequence 10)
Language
German
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l Sobald das Braten völlig vorbey war, so musten ntln nebst dem Hamme zur Mahlzeit auch die biktern Salsen, oder bittern Krauter herbey geschaft werden. Im 2. Buch Mos. 12, v. 8. werden diese, Menorim genennet. Ob man gleich nicht so ganz genau bestimmen kann, was eigentlich die heilige Schrift für eine Art der Krauter, durch dieses Work wohl bezeichnen möge; so wollen wir doch, aus einerStelle des Tractats pesachim, Auszugsweise anführen, was für ein Verzeichniß solcher Krauter da gegeben werde, von welchen man in den altern Zeiten glaubte / daß durch deren Gebrauch, dem Befehl Gottes, und dem Sinne dieser Schriftstelle, Gnüge geschehen könne. — Die erstem Worte derMischna lauten S. 89. also. „Die Kräuter, durch deren Gebrauch ein jeder am Passahfeste seiner Schuldigkeit genugthun kann, sind diese. Erstlich Lhasereß. Dieses übersetzt Buxorf in seinem Hexicon durch das Wort, Gallat. Und in dev Gewann wird dieses Wort durch Lhas« sa erkläret. Allein auch hierausjlässet sich die eigentliche Natur und Beschaffenheit dieses Krautes noch nicht bestimmen. Auf eben der angeführten Seite des Talmuds, heisset es weiter unten: Warum wird das Kraut LHastneß, Chasisa genennet? Antwort: Weil sich Gott unser erbarmet hat. Reinlich man leitet dieses Wort von dem Hebräischen Stammworte yin Lhus

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