Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 253 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LA OXO LA 25L te Land gekommen; das Osterlamm aber hätte von keinem Unbeschnittenen dürfen gegessen werden. — Eine andere ist diese: daß sie vermöge des göttlichen Befehls selbst, gar nicht verbunden gewesen, dieses Fest eher zu feyren, als bis sie in das gelobte Land gekommen seyn würden, wie es 2. B. Mos. i z, v.;. ausdrücklich Heise: „Wenn dich der Herr in das Land der Cananiter, Hethiter,!«, daß er deinen Vätern geschworen hat, dies zu geben,bringen wird, so sollst du diesen Dienst in diesem Monaththun." Daß es aber das andere Iahe in der Wüsten gefeyert worden, das soll deswegen geschehen seyn, damit die Einweihung der Stifts- Hütte desto herrlicher seyn möchte. Denn am ersten Tag im ersten Monden des andern Jahres^ wurde die Stiftshütte aufgerichtct. Sieben Taf ge brachte man, mit der Einweihung zu. Am achten, verrichtete Aaron sein erstes Opfer mit grossen Solennikären. Darauf brachten die zwölf Fürsten des Volkes.,, jeder immer einen Tag, nach den andern, ihre Geschenke, so, dqß also dieser ganze Monakh mit diesen Feyerlichkeiten zugebracht wurde. Und weil nun darüber eben die Zeit heran kam, da vor dem Jahre das Osterfest in Egypten war gehalten worden, welches man auch künftig in Canaan, jährlich halten sollte; so habe Gott damals zugleich mit befohlen, das Osterfest dießmahl auch zu begehen. Lundius, setzet S. 974. seiner Jüdischen Heiligthümer, Noch diesen Grund hinzu: Es würden die Kinder Israel das Osterfest wohl schwerlich m der Wüsten, oder