Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Zwölftes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 179 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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GXO »7bötvomLulaf Mit dem Myrthen- und Weydenstängeln, so wie es befohlen, am Lauberhütkenfeste sorgfältig erfüllet, der ist eben so zu betrachten, als wenn er einen Altar gebauek, und darauf Brandopfer geopfert hakte. — Der Rabbi Jacob Levi?, schreibt in seinem Rikualbuche, Ulaharil, betittelt, *) (worNach sich alle Juden in Deutschland richten,) also: „Gott hat geboten, Israel sollte in deNLaubethütten sieben Tage sitzen, weis das Herausgehen aus ihren Wohnhäusern in die kalten Lauberhükken eben so diel ist, als wenn einer von Hauß und Hof versagt wäre, und in dem Gsluß, d. i. in der Gefangenschaft herum gehen müßte. — Es kann also, fährt er fort, derjenige, welcher dieses Gebot genau in Acht nimmt, gewiß versichert seyn, daß er dadurch Vergebung seiner Sünden erlange. — Das Buch SchnsluchSt Aabbrit, A. 245. drohet, daß der, welcher den Lulaf und Eßuog Nicht recht bey dem Schütteln ün einander halte, schwere Verantwortung am jüngsten Gericht zu gewartetthabe. Und S. 248. erkläret diese Verordnung durch folgende Geschichte! „In der ersten Lauberhütrenfestnachk, (so erzehlet der Verfasser dieses Buches,) wür eitt Gast bey mir, ein frommer deutscher Jude, Namens Rabbi Jsaac. M 2 Und *) Mchrte Leser ver weisen wir dieses Buches wegen, auf Llbliockecam kebr. 1. x.üoz.