Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sieben und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 425 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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DUO 4»; Mf Reisen, oder ünverheyrathet stüd, sowohl Wachs» als Unschlittlichter auf den Gabbalh. / . 4v 4, » *- H- 4, *- Wir haben unfern Lesern eine Erklärung der M vorhergehenden Gebei vorkomniendcn fürchterlichen Namen versprochen; und diesem Versprechen wollen wir nun hier am Ende dieses Stückes, das zugleich den ersten Band unsers Juden beschließen soll, nachzukommen suchen. Es gehören, zwar die besondern und wunderbaren Meynuugen. her Juden von den Teufeln und Teufelinnen.-ek genrlich, wie wir wohl fühlen, nicht hieher. Allein unsere Freunde werden uns doch wie wir hoffen, diese Ausschweifung hier zu einer kleinen Ab-,- Wechselung, am Schlnsse dieses Bändchens gern zu gute halten, Die Teufel führen bey den jüdischen Lehrern Viererlei Namen; Sie heißen, thaniin, welches so viel ist , als Hasser, oder widerfacher; y^iw, Gchedim, das bedeü-' rer Verrpüsser, oder Verderber; YD'M!kNaßikim, das sind Bestchadtger; und endlich Seirim, welches eigentlich haarigte Thiere, oder Böcke bedeutet, überhaupt aber auch greuliche Geschöpfe, anzeigen kann. Warum die bösen Geister auch diesen letztern Namen erhalten, davon geben die Herren Rabbinen verschredene Gründe an. Rabhi Bechai schreibet in seiner Auslegung über dieBücher Mosis S. Lz 9. Col 4. „Sie^ die Teufel, werden Seirini genennek, weil sie die Gestalt der Böcke anneh- Dd 5 men,