Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Fünf und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 398 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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zy8 KO DXO KO genannte Schulklopfer (s. oben, S. 89.) herum zu gehen- und mit einem hölzern Hammer an alle Juden Haußthüren zu klopfen; welches das Zeichen ist, m die Synagoge zu gehen, und daselbst zu oren, d. i. zu beten. » Ehe man noch in die Synagoge gehet, müssen die Hände aberckahls gewaschen werden, wennmgtt gleich sich bewußt ist, nichts unreines angegriffen zu haben. So bald sie in die Synagoge kommen beuget sich jeder gegen den heiligen Schrank, und spricht darzu das Gebet, welches er des Morgens in eben dieser Art, zu sprechen hat. (s> oben S. 79.) —Der Gebetsschmuck(s. oben S. 79.) pfleget hierbey nicht angeleget zu werden. — Hieraus betet der Vorsänger das Aschre,.so wie dessen S. i Z9schon beym Morgengebet Erwähnung geschehen. Ist dieses zu Ende, so verrichtet der Vorsänger das Radifchgebet: (siehe S. 226.) Hierauf betet die ganze Gemeinde, jedoch Belache sch,d. i. iu der Stille, das Schmoneh Esrehgebet. S. i57. ü.. f. Wenn dieses zu Ende gebracht, so wiederholet es der Chasan, mit lauter Stimme, eben so, wie des Morgens. Nach diesen setzet sich der Chasan auf die Stufen des heiligen Schrankes legt sich auf sein Angesicht, so daß er dasselbe zugleich auf den linken Arm ruhen läffet; welches ihn sogleich die ganze Versammlung rrachthut, und sprechen das mehrgemeldete Tschinnah, d. i. das flehendliche Gebet, von welchen S. 214.215. geredet worden. Hernach tritt er ' wiegen wird schließen können, wohl erst «m 7. Uhr« im Winter aber dagegen auch wohl noch vor 5« Uhr.